HGI News

Führungswechsel: Professor Dr. Gregor Leander ist neuer Direktor am HGI

15.11.2017 - Julia Laska

Leander

Professor Dr. Gregor Leander gehört zu den international führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der symmetrischen Kryptographie. Bereits seit Mitte 2015 ist er am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich effizienter kryptographischer Verfahren für stark ressourcenbeschränkte Geräte, wie zum Beispiel RFID-Tags.


Über die Spitzenforschung hinaus wird sich Professor Leander in seiner neuen Position als Geschäftsführender Direktor den strategischen und organisatorischen Belangen des Instituts widmen und mit neuen Aufgaben betraut werden. Im Rahmen des Führungswechsels löst er Professor Dr. Christof Paar, Leiter des Lehrstuhls für Eingebettete Sicherheit, ab. Professor Paar, der bereits seit der Institutsgründung am HGI tätig ist, wird dem neuen Geschäftsführenden Direktor und der HGI-Geschäftsstelle weiterhin beratend zur Seite stehen. „Wir freuen uns, mit Professor Leander einen internationalen Spitzenforscher mit starken Führungseigenschaften gewonnen zu haben und gratulieren ihm zu seiner neuen Position am HGI“, so Professor Paar. Die Neubesetzung wird zum 15. November 2017 wirksam.


Vita: Professor Dr. Gregor Leander promovierte 2004 im Bereich Kryptographie und Kodierungstheorie an der RUB. 2006 wechselte er für ein Jahr an die Université Toulon, Frankreich. Zwischen 2008 und 2012 arbeitete er als Associate Professor an der Technischen Universität Dänemark. Für seine Forschung erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den DHL Innovation Award 2013 und den Deutschen IT-Sicherheitspreis 2010. Seit 2015 ist Professor Leander als Leiter der Arbeitsgruppe symmetrische Kryptographie am HGI der RUB tätig.

Workshop zum Thema Forensische Linguistik an der RUB

27.10.2017 - Astrid Wichmann

forensisch Das Promotionstandem „Sprachliche Verschleierungs- und Imitationsstrategien“ des Fortschrittskollegs SecHuman organisiert einen Workshop zum Thema Forensische Linguistik. Zu den zentralen Themen der Forensischen Linguistik gehören die Autorerkennung und Autorprofilierung, die im Kontext der computerbasierten Kommunikation besondere Aktualität erhalten. Neben inkriminierten Textsorten wie Erpresserschreiben und Bekennerschreiben, bei denen die Identität des Schreibers oft verschleiert wird, stellt die Erkennung von Autoren in den verschiedenen Formen der Internetkommunikation wie Beiträgen in Chatrooms oder Twitter Posts eine besondere Herausforderung dar. Der Workshop konzentriert sich auf die Frage, anhand welcher sprachlichen Merkmale ein Autor erkannt oder ein Profil von ihm erstellt werden kann. Dabei werden auch die Möglichkeiten der automatischen Erkennung in den Blick genommen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie große Datenmengen automatisch verarbeitet werden können mit dem Ziel, potentielle Gefahren zu identifizieren.

Ort: RUB, Beckmannshof Datum: 17. November OrganisatorInnen: Prof. Dr.-ing. Dorothea Kolossa, Dr. Kerstin Kucharczik, Prof. Dr. Karin Pittner, Benedikt Bönninghoff, Steffen Hessler Anmeldung bis 6. November möglich

Coreboot Konferenz an der RUB

26.10.2017 - Astrid Wichmann

coreboot Heute startet die internationale coreboot Konferez an der Ruhr-Universität Bochum! Die Konferenz zielt auf Hardwarehersteller (Prozessoren, Chipsätze, Mainboards, Server), Wissenschaftler und coreboot interessierte Firmware-Entwickler. Die Konferenz erstreckt sich über vier Tage, 26.-29. Oktober 2017, an zwei Orten. Die ersten zwei Tage bilden den Business-Teil, der im Convention Centre der Ruhr-Universität Bochum stattfindet. Die folgenden zwei Tage finden in Bochum downtown in Das Labor e.V. (www.das-labor.org) statt und laden u.a. zu Workshops und einem Hackathon ein.

Kick-off des Intel Collaborative Research Institute for Autonomous & Resilient Systems (ICRI-CARS)

17.10.2017 - Julia Laska

intel

Erfolgreiche Zusammenarbeit geht weiter: Zur Eröffnungsfeier des ICRI-CARS am 17. Oktober 2017 trafen sich namhafte Cybersecurity-Experten in Darmstadt. Als Institutsleiter des CARS Lab an der TU Darmtadt begrüßte Prof. Ahmad-Reza Sadeghi, CYSEC der TU Darmstadt, die Teilnehmer. International anerkannte Cybersicherheitsexperten sprachen im Anschluss über verschiedene wichtige Sicherheitsthemen. Zum Thema „Embedded Systems Security Research“ referierten die Experten des Horst Görtz Instituts für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Christof Paar (Geschäftsführender Direktor des HGI und Lehrstuhlinhaber des Fachbereichs Eingebettete Sicherheit), Prof. Dr. Thorsten Holz (Wissenschaftler am HGI und Lehrstuhlinhaber des Fachbereichs Systemsicherheit) sowie Prof. Dr. Tim Güneysu (Wissenschaftler am HGI und Lehrstuhlinhaber des Fachbereichs Security Engineering).

Mit dem neuen Institut für "Collaborative Autonomous & Resilient Systems" (CARS) setzt das Intel Lab seine Forschungen in Europa mit der TU Darmstadt und den vier weiteren Partneruniversitäten, der Aalto University (Finnland), der Ruhr-Universität Bochum (Deutschland), der Universität Luxemburg (Luxemburg) und der TU Wien (Österreich) weiter fort. Gemeinsam arbeiten sie im neuen Institut für "Collaborative Autonomous & Resilient Systems" (CARS) zusammen, das sich an den Erfolg des Intel Collaborative Research Institute für Secure Computing in Darmstadt (2012-2017) anschließt.

Das HackerPraktikum an der RUB

06.10.2017 - Julia Laska

hacker

Webapplikationen sind im Zeitalter des Web 2.0 immer mehr zum Ziel von Angreifern geworden. So werden per SQL-Injektion fremde Datenbanken kompromittiert, per XSS-Schwachstelle Browsersessions gestohlen und per Cross-Site-Request-Forgery bekommt man von heute auf morgen unzählige neue Freunde in einem sozialen Netzwerk. Dazu wird lediglich ein einfacher Webbrowser benötigt.

Der Lehrstuhl für Netz und Datensicherheit von Prof. Dr. Schwenk bietet daher seit dem WiSe 09/10 ein Praktikum zur Hackertechnik an. Im Laufe des HackerPraktikums sollen die Studierenden eine fiktive Online-Banking Applikation angreifen und dabei die im Laufe der Veranstaltung erlernten Methoden und Techniken einsetzen. Das Wissen der Studierenden wird zudem durch externe Experten aus der Industrie und Forschung, die in Vorträgen über verschiedene Thematiken der IT-Sicherheit referieren, angereichert.

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